Wir haben uns die letzten drei Jahre in verschiedenen Projekten getummelt, haben Menschen kennengelernt, Freundschaften gepflegt, haben diskutiert, gefeiert, gearbeitet. Wir waren politisch, erfinderisch, vermögenslos – mal mehr, mal weniger zufrieden. Immer auf der Suche nach Neuem haben wir uns schließlich an Altes erinnert – und diesen Blog wieder aufgenommen.
Das Jahr 2016 hat zahlreiche Scheußlichkeiten hervorgebracht: Das Morden in Syrien geht mit neuen Akteuren und von der deutschen Friedensbewegung unkommentiert weiter. Trump ist bald der mächtigste Mensch der Welt. In Deutschland formieren sich Menschenfeinde und ewig zu kurz Gekommene in AFD, Pegida und den Kommentarspalten. Europa ist so rechts, dass Merkels Flüchtlingspolitik links erscheint. Das Sterben an den Außengrenzen geht währenddessen weiter. Auf unserem Blog möchten wir an diesen und anderen unerträglichen Entwicklungen Kritik üben und Auswege suchen: Mit Texten, die uns beschäftigen, mit Interviews die uns interessieren, Konzerten, die wir besuchen und Künstler_innen, die uns inspirieren. Weil wir überzeugt sind, dass nur jene politische Theorie und Praxis emanzipatorisch ist, die von Grund auf feministisch ist.
Unser kurzfristiges Ziel ist die Errichtung des Matriarchats, unser langfristiges die herrschaftsfreie Gesellschaft. Unsere Waffe ist ein Blog, den unsere Freunde lesen.