Minderheiten sind keine homogenen Gemeinschaften

Warum scheint es insbesondere ­europäischen Feministinnen oder Linken so schwer zu fallen, Religion grundsätzlich zu kritisieren?

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„Ein Teil der Linken sieht wegen seiner antiimperialistischen Neigung und seiner antikolonialen Perspektive jeden Widerstand gegen imperialistische Staaten als revolutionäre Kraft. Diese #Linke kann nicht verstehen, dass der #Islamismus, auch wenn er den westlichen Imperialismus herausfordert, ebenso eine regressive und unterdrückerische Kraft ist.“
Minderheiten sind keine homogenen Gemeinschaften

Geschlechterverhältnisse sind Produktionsverhältnisse

Ein kurzes, lesenswertes Interview mit Frigga Haug über Marxismus und Feminismus.
„Dies bedeutet, dass Kapitalismuskritik und Feminismus nur zusammen als erfolgreiches Befreiungsprojekt gelingen können.“
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Seit etwa 40 Jahren versucht die Soziologin und Philosophin Frigga Haug, Marxismus und Feminismus zu vereinen – zunächst in der 68er- und der Frauen­bewegung ­sowie später als Soziologieprofessorin in Hamburg, als Mitherausgeberin der Zeitschrift »Das ­Argument« und als Redakteurin des »Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus«. Anfang Oktober nahm sie an der zweiten »Marxistisch-Feministischen Konferenz« in Wien teil.

Geschlechterverhältnisse sind Produktionsverhältnisse

Margaret Killgallen – Heroine

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Wir empfehlen dringend dieses kurze Portrait über Margaret Killgallen. Margaretes Motive sind voller Liebe zu den Heldinnen, die sie selbst erschuf – ihr Ziel: Den Blick auf Frauen in der Gesellschaft zu verändern. Neben Gemälden kennen wir Margaretes Arbeiten auch von Zügen und Murals. Rest In Peace Sweet Soul.

Auseinandersetzung mit Ausformungen des Patriarchats

Diese beiden Texte über Frauenverachtung in nah und fern von „Meine Frauengruppe“ aus Leipzig haben unserer Meinung nach nichts an ihrer Aktualiät verloren:

Dies eine Auseinandersetzung mit Ausformungen des Patriarchats in nah und fern – von mehr oder weniger religiös begründeter Moralapostelei der Tugendterroristen und islamistischen Ballermänner, bis hin zu gewaltphantasierenden Freiheits-, Gleichheits- und Konkurrenz-Apologeten der durchsexualisierten europäischen Hegemonie. Sie soll nicht unpolemisch sein.
„Hinter den wenigsten Kopftüchern steckt der Fundamentalismus, aber hinter jedem Islamisten steckt das Kopftuch.“ (Judith Kessler)
1. Verhüllung
„Nichts ist weniger natürlich als Sexualität.“ (Alice Schwarzer)
2. Entblößung

The Girls Are Back!

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Wir haben uns die letzten drei Jahre in verschiedenen Projekten getummelt, haben Menschen kennengelernt, Freundschaften gepflegt, haben diskutiert, gefeiert, gearbeitet. Wir waren politisch, erfinderisch, vermögenslos – mal mehr, mal weniger zufrieden. Immer auf der Suche nach Neuem haben wir uns schließlich an Altes erinnert – und diesen Blog wieder aufgenommen.
Das Jahr 2016 hat zahlreiche Scheußlichkeiten hervorgebracht: Das Morden in Syrien geht mit neuen Akteuren und von der deutschen Friedensbewegung unkommentiert weiter. Trump ist bald der mächtigste Mensch der Welt. In Deutschland formieren sich Menschenfeinde und ewig zu kurz Gekommene in AFD, Pegida und den Kommentarspalten. Europa ist so rechts, dass Merkels Flüchtlingspolitik links erscheint. Das Sterben an den Außengrenzen geht währenddessen weiter. Auf unserem Blog möchten wir an diesen und anderen unerträglichen Entwicklungen Kritik üben und Auswege suchen: Mit Texten, die uns beschäftigen, mit Interviews die uns interessieren, Konzerten, die wir besuchen und Künstler_innen, die uns inspirieren. Weil wir überzeugt sind, dass nur jene politische Theorie und Praxis emanzipatorisch ist, die von Grund auf feministisch ist.
Unser kurzfristiges Ziel ist die Errichtung des Matriarchats, unser langfristiges die herrschaftsfreie Gesellschaft. Unsere Waffe ist ein Blog, den unsere Freunde lesen.

THE PUNK SINGER – THE DOCUMENTARY ABOUT KATHLEEN HANNA

Sini Anderson hatte sich vorgenommen einen Film zu drehen, auf den viele schon lange warteten. „The Punk Singer“ dokumentiert das Leben von Kathleen Hanna, Sängerin von Bikini Kill und später Gründerin der Band Le Tigre. Kathleen Hanna gilt als Symbol der Riot-Grrrl-Bewegung, publizierte verschiedene Zines und ist Unterstützerin der Pro-Choice Bewegung.

Anderson selbst schreibt über ihren Film: „The first question that the mention of a documentary about Kathleen Hanna prompts is usually, Why hasn’t one already been made? Credited as a founder of the third wave of feminism and Riot Grrrl – Hanna has been a seminal radical activist, musician, and cultural icon for over twenty years. She’s also been a lightening rod for controversy, and a famously private person. Five years ago, she disappeared from the public eye, and is only now re-emerging. The Punk Singer combines twenty years of archival footage and an intimate look at four consecutive seasons of Hanna’s present life, to tell the story of what happened, and who she is now.“

Aber, Filmemachen ist nicht umsonst und deshalb wurden bis zum 27. Oktober 2011 44.000 $ von Fans und Unterstützer_innen gesammelt um die Dokumentation finanzieren zu können.

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte bekommt hier Updates.

Bis zur Fertigstellung lauschen wir also weiterhin unseren CDs/Platten/Tapes/MP3s und schauen Videos wie diese:

Solidarität mit Alia Majida Al Mahdi

Alia Majida Al-MahdiIn unserem allerersten Artikel möchten wir unseren Respekt und unsere Unterstützung für Alia Majida Al Mahdi zum Ausdruck bringen, die am 15.11.2011 auf ihrem Blog Fotos von ihrem nackten Körper veröffentlicht hat, um gegen die Unterdrückung der Frauen im Islam zu protestieren.

Hier sehr gute Berichterstattungen zu Alias Aktion und den Reaktionen der islamischen Welt.

 

 

 

 

 

Sie schreibt auf ihrem Blog:

 

„Put on trial the artists‘ models who posed nude for art schools until the early 70s, hide the art books and destroy the nude statues of antiquity, then undress and stand before a mirror and burn your bodies that you despise to forever rid yourselves of your sexual hangups before you direct your humiliation and chauvinism and dare to try to deny me my freedom of expression“