Posts Tagged ‘Islam’

Auseinandersetzung mit Ausformungen des Patriarchats

Sonntag, Dezember 4th, 2016

Diese beiden Texte über Frauenverachtung in nah und fern von „Meine Frauengruppe“ aus Leipzig haben unserer Meinung nach nichts an ihrer Aktualiät verloren:

Dies eine Auseinandersetzung mit Ausformungen des Patriarchats in nah und fern – von mehr oder weniger religiös begründeter Moralapostelei der Tugendterroristen und islamistischen Ballermänner, bis hin zu gewaltphantasierenden Freiheits-, Gleichheits- und Konkurrenz-Apologeten der durchsexualisierten europäischen Hegemonie. Sie soll nicht unpolemisch sein.
„Hinter den wenigsten Kopftüchern steckt der Fundamentalismus, aber hinter jedem Islamisten steckt das Kopftuch.“ (Judith Kessler)
1. Verhüllung
„Nichts ist weniger natürlich als Sexualität.“ (Alice Schwarzer)
2. Entblößung

Unveil women´s right to unveil!

Dienstag, September 11th, 2012


Interessanter Beitrag von DRadio Wissen über die Facebook-Kampagne „Unveil women´s right to unveil“. Hier der Ankündigungstext:

Die Diskussion um Zwangsverschleierung im Iran nimmt größere Ausmaße an und erreicht nun die sozialen Netzwerke.

„Nein zur Zwangsverschleierung“, so heißt die jüngste iranische Facebook-Kampagne, die für Aufsehen sorgt. Sie fordert: „Unveil Women’s right to unveil“ – ein Selbstbestimmungsrecht der Frauen in puncto Verschleierung.

Kopftuchzwang

Seit der islamischen Revolution vor 33 Jahren müssen die Frauen im öffentlichen Raum Kopftuch und Mantel tragen. So fordert es das iranische Gesetz. Und jeder Verstoß gegen die islamischen Kleidervorschriften wird von der Sittenpolizei bestraft.

Viele Fans der Kampagne

Die Kampagne wird bislang von mehr als 26.000 Frauen und auch Männern unterstützt, darunter einige Aktivisten und prominente Persönlichkeiten. Die Nutzer können Fans der Seite werden und mitdiskutieren. Viele schicken eigene Bilder an die Initiatoren. Zu sehen sind Porträts, Gruppenfotos oder persönliche Urlaubsfotos, in denen sich Frauen mit oder ohne Kopftuch zeigen. Die Initiatoren versehen die Bilder mit dem Slogan und Logo der Kampagne und posten sie in die Facebook Chronik.

Beteiligung trotz Kontrolle

Rund 75 Prozent der Nutzer stammen trotz der massiven Internetzensur und -kontrolle aus dem Iran. Um das Projekt unterstützen zu können, nutzen sie diverse Verschlüsselungstechniken und Anonymisierungsdienste. Ob sich die positive Resonanz in der virtuellen Welt auch auf der Straße widerspiegelt, bleibt abzuwarten.“

„The Liberation Movement of Iranian Women – Year Zero“

Donnerstag, März 8th, 2012

On the 7th of March 1979, only weeks after the revolution in Iran, Ayatollah Khomeini ordered that women should only be allowed to enter public buildings dressed with a headscarf. After this – and on the occasion of the International Women’s Day on the 8th of March that year – there were numerous demonstrations against mandatory veiling. As a direct result of these demonstrations, the Islamists were forced to rescend their order, if only temporarily.

„The Liberation Movement of Iranian Women – Year Zero“ is the title of a film made by women of the French Politics and Psychoanalysis Group in 1979 in Iran. The film sought to convey the message of these Iranian women: „Freedom is neither an eastern nor a western concept – it is universal“.

Entire article by Fathiyeh Naghibzadeh

via Stop the Bomb

Golshifteh Farahani im Exil

Freitag, Januar 20th, 2012

Nach dem Aktfoto von Alia Al-Mahdi erzürnt erneut eine Aufnahme einer unbekleideten Frau Teile der islamischen Welt. Diesmal handelt es sich um die iranische Schauspielerin Golshifteh Farahani, die aktuell in dem Film „Huhn mit Pflaumen“ von Marjane Satrapi in den Kinos zu sehen ist. Die iranische Regierung reagierte empört und Farahani, die im französischen Exil lebt, wird voraussichtlich nie wieder in die Islamische Republik Iran zurückkehren können. Schon nach ihre Beteiligung an dem Hollywoodfilm „Der Mann der niemals lebte“ 2008 bekam sie Ärger mit der Regierung in Teheran. Sie wurde vor das Revolutionsgericht gestellt, wo man ihr vorwarf mit der CIA zusammenzuarbeiten und die iranische Sicherheit zu gefährden. Zeitweise durfte sie das Land nicht verlassen.

„Der Spiegel“ hat Goshifteh Anfang des Monats interviewt und sie beschrieb ihr Leben im Exil folgendermaßen: „Zuerst habe ich es gehasst. Jetzt liebe ich Paris, mein Leben und die Tatsache, nicht mehr in Iran zu sein. Ich bezahle dafür mit all den Schwierigkeiten, die sich daraus für mich ergeben. Aber mein Schmerz ist ein guter Motor für meine künstlerische Arbeit. Für meine Kunst ist das Exil wie ein Geschenk.“ Hier das gesamte Interview.

Auf Facebook hat sich eine Gruppe zur Unterstützung Golshifteh Farahanis gegründet.

Hier außerdem der Trailer zu „Huhn mit Pflaumen“:

Soldatinnen Gottes

Samstag, Dezember 3rd, 2011

 

Eine interessante Doku , in der die Regisseurin Suha Arraf vier in der Hamas aktive Frauen porträtiert und man Einblicke in die Strukturen der Terrororganisation erhält. Dabei wird deutlich, dass die, in islamistischen Gesellschaften zwar unterdrückten Frauen, nicht nur passive Opfer sondern teilweise auch von der islamischen Ideologie überzeugte „Soldatinnen Gottes“ sind. Sie haben in der Terrororganisation Hamas ihren festen Platz und übernehmen wichtige Aufgaben, so z.B. auch die antisemitische, islamistische Indoktrination ihrer Kinder.

Solidarität mit Alia Majida Al Mahdi

Freitag, November 25th, 2011

Alia Majida Al-MahdiIn unserem allerersten Artikel möchten wir unseren Respekt und unsere Unterstützung für Alia Majida Al Mahdi zum Ausdruck bringen, die am 15.11.2011 auf ihrem Blog Fotos von ihrem nackten Körper veröffentlicht hat, um gegen die Unterdrückung der Frauen im Islam zu protestieren.

Hier sehr gute Berichterstattungen zu Alias Aktion und den Reaktionen der islamischen Welt.

 

 

 

 

 

Sie schreibt auf ihrem Blog:

 

„Put on trial the artists‘ models who posed nude for art schools until the early 70s, hide the art books and destroy the nude statues of antiquity, then undress and stand before a mirror and burn your bodies that you despise to forever rid yourselves of your sexual hangups before you direct your humiliation and chauvinism and dare to try to deny me my freedom of expression“